Opferberatung

Das Bürgerkomitee Leipzig unterstützt Opfer politischer Verfolgung in der DDR. Es berät sie bei Fragen zur Rehabilitierung und Wiedergutmachung und stellt für Hilfesuchende Kontakte zu zuständigen Behörden oder Beratungsstellen her.

Mit dem sächsischen Landesverband der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS) kooperiert das Bürgerkomitee seit August 2017 verstärkt im Bereich der Opferberatung. Dazu stellt das Bürgerkomitee regelmäßig der VOS Räume zur Verfügung.

Die nächsten Termine für die Opferberatung

  • Mittwoch,   8. November 2017, zw. 11.00 und 14.00 Uhr
  • Mittwoch, 13. Dezember 2017, zw. 11.00 und 14.00 Uhr

Ort der Beratung

  • Ratsuchende melden sich bitte während dieser Zeiten im Ausstellungsbüro der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, Dittrichring 24, 04109 Leipzig.

Anmeldung zu den Terminen

  • Um Anmeldung beim VOS-Landesverband Sachsen wird gebeten: telefonisch oder per E-Mail
  • VOS-Landesverband Sachsen
    Landesvorsitzender Frank Nemetz
    Telefon: 0175 167 68 38
    E-Mail: f.nemetz@vos-ev.de

Themen

- Verwaltungsrechtliche Rehabilitierung

  • Rehabilitierungsentscheidung
  • Wiedergutmachung von Gesundheitsschäden
  • Wiedergutmachung von Vermögensschäden
  • Wiedergutmachung von beruflichen Benachteiligungen
  • Sonstige Fälle (moralische Rehabilitierung)

- Berufliche Rehabilitierung

  • Rehabilitierungsentscheidung
  • Wiedergutmachung von beruflichen Benachteiligungen aufgrund einer Freiheitsentziehung einer rechtsstaatswidrigen Verwaltungsmaßnahme einer anderen politisch motivierten Maßnahme
  • Anerkennung als Verfolgter Schüler

- Ausschluss von Ansprüchen

- Wiedergutmachungsleistungen

-Hinweise zum Rehabilitierungsverfahren

  • Antrag
  • Zuständigkeit
  • Verfahren
  • Rechtsweg
  • Anschriften

Bitte beachten Sie: Opfer können ihre Ansprüche aus politischer Verfolgung aktuell nur bis zum 31. Dezember 2019 geltend machen.

Die Antragsfrist zur Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter endet bereits am 31. Dezember 2017. Dies gilt für all jene Zivilpersonen mit deutscher Staatsangehörigkeit oder deutscher Volkszugehörigkeit, die zwischen dem 1. September 1939 und vor dem 1. April 1956 durch eine ausländische Macht zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden.