Museumstag 2019

BETEILIGUNG AM INTERNATIONALEN MUSEUMSTAG „MUSEEN - ZUKUNFT LEBENDIGER TRADITION“

• Sonntag, 19. Mai 2018, 11.00 – 16.00 Uhr: Internationaler Museumstag unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Tradition“

11.00 Uhr: Stadtrundgang „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“.

Der Rundgang beginnt am Nikolaikirchhof, wo schon im Frühjahr ’89 der Ruf nach Freiheit laut wurde. Von dort führt er über den Augustusplatz zu markanten Punkten der Leipziger Innenstadt, an denen die historische Entwicklung des Jahres 1989 aufgezeigt wird. Die Besucher durch- und erlaufen sich damit die Chronik des Herbstes ’89 und erleben, wie sich Leipzig seitdem entwickelt hat.

Treffpunkt: Hauptportal Nikolaikirche

15.00 Uhr: Zeitzeugen-Sonderführung unter dem Motto „Von der Stasi-Repression zur Deutschen Einheit“.

Kombinierte Führungen durch zwei Ausstellungen. In den original erhaltenen Räumen der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit erfahren die Besucher etwas zur Arbeit und Funktionsweise der Stasi. Im zweiten Teil der Führung steht die Überwindung der SED-Diktatur am Beispiel der Friedlichen Revolution in Leipzig im Mittelpunkt.

Treffpunkt: Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, Haupteingang.

11.00/12.30/14.30 Uhr: Haus- und Geländerundgang „Stasi intern. Rundgang durch die ehemalige Zentrale des MfS“.

Besucher erkunden sonst nicht zugängliche Räume und Gebäudeteile des einst einschüchternden Ortes der Diktatur. Besichtigt werden u.a. die verbunkerten Schutzräume im zweiten Kellergeschoss für den Kriegsfall, der Wartebereich der Stasi-eigenen Poliklinik oder die Kegelbahn des MfS. Auch Überreste der Aktenvernichtung sind zu entdecken. Teilnehmerzahl begrenzt.

11.00 – 15.30 Uhr: Kurzfilme und Gespräche mit Peter Wensierski im ehemaligen Stasi-Kinosaal:

Über Tabu-Themen in der DDR sowie Journalismus zur Zeit der Mauer und heute. Für das ARD-Politmagazin „Kontraste“ berichtete der TV-Journalist u.a. über Alkoholismus von DDR-Bürgern, rebellische Jugendliche auf beiden Seiten der Mauer, Umweltbewegungen oder Neonazis. Die Filmaufnahmen zwischen 1986 und 1993 mit einer Ost- und Westperspektive sind heute sonst nicht mehr zu sehen.