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Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker für den Besucherverkehr ab dem 30.05.2020 wieder zugänglich

Die Ausstellung Stasi – Macht und Banalität“ in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ am Dittrichring 24 in Leipzig wird ab dem Pfingstwochenende immer von Samstag bis Montag, jeweils von 10. Bis 18.00 Uhr wieder für Besucher zugänglich sein. Da noch keine Führungen stattfinden können und zur Zählung erhält jeder Besucher kostenpflichtig einen Audio-Guide ausgeliehen. Weitere Kosten entstehen nicht. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Am Samstag und Sonntag, den 30. und 31. Mai 2020 ist das Museum im Stasi-Bunker bei Machern wieder für Besucher geöffnet. Jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr können Interessierte unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen die Bunkeranlage und das neue Besucherzentrum besichtigen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

(zur PM)

Herzlich Willkommen

auf der Homepage des Bürgerkomitees Leipzig e.V, dem Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ mit dem Museum im Stasi-Bunker. Wir laden Sie ein, sich über unsere Arbeit und unsere Angebote zu informieren.

Das Bürgerkomitee entstand 1989 unmittelbar aus der Friedlichen Revolution heraus und fühlt sich bis heute deren zentralen Forderungen nach Freiheit und Demokratie verpflichtet. Im August 1990 eröffnete der Verein in der „Runden Ecke“ in originalen Räumen der ehemaligen Bezirksverwaltung die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. Es entwickelte sich in den Folgejahren zu einer festen und kontinuierlich arbeitenden Größe in der Aufarbeitungslandschaft der Bundesrepublik.

Heute klärt der gemeinnützige Verein vor allem über Geschichte, Struktur und Arbeitsweise des MfS auf und beteiligt sich aktiv am gesellschaftlichen Diskurs über Diktaturen, ihre Folgen sowie über Bürger- und Menschenrechte. Er berät auch Opfer der SED-Diktatur. Damit will er das Bewusstsein der Bürger für die Gefahren der Diktatur schärfen, demokratisches Handeln und Denken fördern und den antitotalitären Konsens in der Gesellschaft stärken. Darüber hinaus ist ihm der authentische Erhalt von Orten der Machtausübung des SED-Staates vor allem in Leipzig, der Stadt der Friedlichen Revolution, ein wichtiges Anliegen. Er leistet so einen Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Dabei stützt er sich wesentlich auf bürgerschaftliches Engagement.

Die Arbeit des Bürgerkomitees wird gefördert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie durch die Stadt Leipzig und den Kulturraum Leipziger Raum.

Besuchen Sie auch die Webseite der Leipziger Museen unter:

www.leipziger-museen.de