Fr, 22.03.2019

"Leipzig liest" am Freitag, den 22. März 2019

 

12.00 Uhr: BUCHVORSTELLUNG UND GESPRÄCH
Peter Pragal Störenfriede
West-Journalisten in der DDR
Korrespondenten wie der Autor trugen mit ihrer Berichterstattung zum Ende der SED-Diktatur bei.
Moderation: Reinhard Bohse (Bürgerkomitee Leipzig e.V.)
Ort: Museum in der „Runden Ecke“ im ehemaligen Stasi-Kinosaal

 

14.00 Uhr: BUCHVORSTELLUNG UND GESPRÄCH
Tobias Wunschik
Honeckers Zuchthaus. Brandenburg-Görden und der politische Strafvollzug der DDR 1949-1989
Disziplin, Willkür und Arbeit in DDR-Gefängnissen – eine Studie zu den Aspekten der Haft in der SED-Diktatur.
Ort: Museum in der „Runden Ecke“ im ehemaligen Stasi-Kinosaal

 

14.00 Uhr FÜHRUNG
Stadtrundgang: „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“

Stadtrundgang zu den Brennpunkten des Jahres 1989.
Treffpunkt: Hauptportal Nikolaikirche

 

15.00 Uhr FÜHRUNG
Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“

Die Ausstellung informiert am originalen Ort über Geschichte, Struktur und Arbeitsweise des MfS.
Treffpunkt: Museum in der „Runden Ecke“, Eingang

 

16.00 Uhr: BUCHVORSTELLUNG UND ZEITZEUGENGESPRÄCH
Ariane Zabel
„Die bitterste Zeit unseres Lebens.“ - Erinnerungen an politische Gefangenschaft
Nur mit starkem Willen überlebten sie die sowjetischen Speziallager und den GULag.
Zur Buchpräsentation werden die porträtierten Zeitzeugen, Ingeburg Kopp und Roland Steinbach, persönlich mit der Autorin Ariane Zabel über ihre Erfahrungen sprechen.
Moderation: Frank Nemetz (Landesverband Sachsen der Vereinigung der Opfer des Stalinismus)
Ort: Museum in der „Runden Ecke“ im ehemaligen Stasi-Kinosaal

 

18.00 Uhr: BUCHVORSTELLUNG UND GESPRÄCH
Uwe Backes, Günther Heydemann, Clemens Vollnhals (Hg.)
Staatssozialismus im Vergleich. Staatspartei – Sozialpolitik – Opposition
Drei für Bestand und Stabilität kommunistischer Diktaturen wichtige Bereiche wurden für die DDR und die Ostblockländer analysiert.
Einleitend wird Herausgeber Prof. Dr. Uwe Backes den Sammelband kurz vorstellen. Danach werden die Mitautoren über zwei Fälle referieren: Prof. Wolfgang Höpken über den Sonderfall Jugoslawien und Tytus Jaskulowski über das politische System Polens.
Moderation: Günther Heydemann (ehem. langjähriger Leiter des Hannah-Arendt-Institut der TU Dresden)
Ort: Museum in der „Runden Ecke“ im ehemaligen Stasi-Kinosaal

 

19.00 Uhr: BUCHPRÄSENTATION UND GESPRÄCH
Jochen Voit
Rädelsführer. Studentischer Protest in der DDR 1976
Eine spannend illustrierte Chronik über die aufkeimende Jugendbewegung am Vorabend der Biermann-Ausbürgerung und ihre Unterdrückung.
Moderation: Lutz Rathenow (Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Ort: Museum in der „Runden Ecke“ in der Ausstellung

 

20.00 Uhr: BUCHVORSTELLUNG UND PODIUMSDISKUSSION
Anna Kaminsky (Hg.)
Museen und Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktatur
In 35 Ländern erinnern Gedenkorte an geschehenes Unrecht und ihre Opfer. Ein Gespräch über ihre Bedeutung für die Vermittlungs- und Bildungsarbeit.
Nach der Vorstellung des Bandes folgt ein Podiumsgespräch mit der Herausgeberin Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Roland Jahn, dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Siegfried Reiprich, dem Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Prof. Dr. Etienne Francois von der Freien Universität Berlin, der das Buch „Deutsche Erinnerungsorte“ verfasst hat, und Tobias Hollitzer, dem Leiter der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“.
Moderation: Sven-Felix Kellerhoff (Geschichtsredakteur der Tageszeitung „Die Welt“)
Ort: Museum in der „Runden Ecke“ im ehemaligen Stasi-Kinosaal

 

Der Eintritt zu den Buchvorstellungen und Lesungen ist frei.

Die Teilnahme an Führungen ist kostenpflichtig.