Juli 2019

Ausstellungsführungen und Veranstaltungen im Juli 2019

• täglich, 15.00 Uhr: öffentliche Führung durch die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“, Treffpunkt: Eingangsbereich der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“.

• jeden Dienstag, 16.00 Uhr: Rundgang „Stasi intern“ – Hinter den Kulissen der „Runden Ecke“. Treffpunkt: Eingangsbereich der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“.

• jeden Freitag und Samstag, 16.30 Uhr: öffentliche Führung durch die Ausstellung „Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution“, Treffpunkt: Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, ehemaliger Stasi-Kinosaal.

• jeden Samstag, 14.00 Uhr: Stadtrundgang „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“. Treffpunkt: Hauptportal Nikolaikirche.

• jedes letzte Wochenende, je 13.00 bis 16.00 Uhr: Museum im Stasi-Bunker (ehemalige Ausweichführungsstelle des MfS) in Machern geöffnet.

 

Weitere Veranstaltungen:

• Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juli 2019, je 13.00 bis 16.00 Uhr: Museum im Stasi-Bunker (ehemalige Ausweichführungsstelle des MfS) in Machern geöffnet. Ständig Führungen. In dem 1969 bis 1972 erbauten Bunker hätte der Leiter der bezirklichen Geheimdienstzentrale, der Leipziger „Runden Ecke”, im Ernstfall zusammen mit 100 Offizieren seine Tätigkeit fortgesetzt. Zu besichtigen sind das über fünf Hektar große, denkmalgeschützte Gesamtgelände mit allen erhaltenen Bauten und Anlagen sowie das komplette Bunkerinnere. Eine Ausstellung gibt Einblick in die zentral geregelte Mobilmachungsplanung und dokumentiert die spezielle Aufgabe des MfS im Ernstfall – bis hin zur geplanten Einrichtung von Isolierungslagern für Oppositionellen. Des Weiteren wird die Plakatausstellung der Stiftung Aufarbeitung zur SED-Diktatur „Wir wollen freie Menschen sein! Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juli 1953“ präsentiert. Die Ausstellung zeigt, wie der Protest Berliner Bauarbeiter zum Auslöser republikweiter Massenproteste wurde. Besucheradresse: Naherholungsgebiet Lübschützer Teiche, Flurstück 439, 04827 Machern.

 

Wechselausstellungen:

Ganzjährig geöffnet
Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“
"Gwangju 1980": Fotoausstellung zur Demokratiebewegung in Südkorea

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die koreanische Halbinsel durch die Siegermächte – die USA und die Sowjetunion – in Nord und Süd geteilt. Als im Oktober 1979 der damalige Präsident Park Chung-Hee nach 18-jähriger Militärherrschaft durch einen Mann seines eigenen Geheimdienstes erschossen wurde, hoffte die Bevölkerung eine Demokratisierung des Landes. Zwei Monate später, im Dezember 1979, putsche sich General Chun Doo-Hwan an die Macht. Südkorea stand nun erneut unter der Herrschaft einer Militärregierung. Es kam landesweit zu Massenunruhen und Protesten, die am 18. Mai 1980 gewaltsam niedergeschlagen worden sind. In der Folge kam es zu zahllosen Verhaftungen und Ermordungen. Der Aufstand von Gwangju 1980 wird heute als Meilenstein für die Demokratiebewegung Südkoreas gefeiert. Die Ausstellung zeigt ehemals verbotene Fotos des Aufstandes, die Journalisten und Zivilisten unter Lebensgefahr aufgenommen haben. Die Bilder gehören seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Eintritt frei
Mo-So 10-18 Uhr
Besucheradresse: Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke", ehem. Stasi-Kinosaal