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Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker für den Besucherverkehr wieder komplett ohne Schließtage geöffnet

Nach der Corona-bedingten mehrmonatigen Schließung der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ mit dem Museum im Stasi-Bunker ist die historische Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“ wieder täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Interessierte können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen die Ausstellung in originalen Räumlichkeiten der Leipziger Stasi-Zentrale besichtigen. Derzeit ist der Besuch der Ausstellung nur mit einem kostenpflichtigen Audio-Guide möglich, der auch zur Zählung der max. Besucherzahl dient. Gruppenanfragen nehmen wir gern entgegen.

Das Museum im Stasi-Bunker Machern ist wieder regelmäßig an jedem letzten Wochenende im Monat geöffnet. Der nächste Besuchstermin ist der 25./26. September 2021 jeweils von 13.00 bis 16.00 Uhr. Gruppenanfragen für die anderen Tage nehmen wir gern entgegen. Hier gelten aufgrund der deutlich niedrigeren Inzidenz im Landkreis noch keine Einschränkungen für den Besuch (keine „3-G-Regelung“ und keine Kontaktdatenerfassung).

Außerdem bieten wir wieder regelmäßig jeden Samstag 14.00 Uhr den Stadtrundgang „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“ an. Treff: Haupteingang Nikolaikirche. Gruppenanfragen für die anderen Tage nehmen wir gern entgegen.

Parallel zum aktuellen Prozess zur Weiterentwicklung des Areals der ehemaligen Leipziger Stasi-Zentrale auf dem früheren Matthäikirchhof können Interessierte im Rahmen des Rundgangs „Stasi intern“ zweimal wöchentlich am Samstag und am Dienstag jeweils ab 16.00 Uhr das Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale und sonst nicht für Besucher zugängliche originale Räumlichkeiten des Stasi-Komplexes besichtigen. Treffpunkt Haupteingang „Runde Ecke“.

Aufgrund der aktuell wieder steigenden Inzidenz ist eine Teilnahme an den Angeboten und ein Besuch der Ausstellungsräumlichkeiten in Leipzig nur mit der sog. „3-G-Regel“ möglich. Dass bedeutet, dass ein Impf- oder Genesennachweis oder ein aktueller Test am Eingang vorgelegt werden muss. Auch eine Erfassung der Kontaktdaten ist notwendig. Eine Terminbuchung ist nicht notwendig. Einzuhalten sind die Abstands- und Hygieneregelungen. In Innenräumen besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Führungen können hingegen leider noch nicht wieder stattfinden. Auch ist die Ausstellung „Die Friedliche Revolution in Leipzig“ aktuell noch nicht wieder zu besichtigen. Auch die ehemalige zentrale Hinrichtungsstätte der DDR ist wegen der sehr engen Räume aktuell nicht zugänglich.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte stehen für Anfragen unter mail(at)runde-ecke-leipzig.de oder Fax 0341/9612499 gern zur Verfügung. Werktags zwischen 10.00 und 16.00 Uhr erreichen Sie uns telefonisch unter 0341/9612443.

Herzlich Willkommen

auf der Homepage des Bürgerkomitees Leipzig e.V, dem Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ mit dem Museum im Stasi-Bunker. Wir laden Sie ein, sich über unsere Arbeit und unsere Angebote zu informieren.

Das Bürgerkomitee entstand 1989 unmittelbar aus der Friedlichen Revolution heraus und fühlt sich bis heute deren zentralen Forderungen nach Freiheit und Demokratie verpflichtet. Im August 1990 eröffnete der Verein in der „Runden Ecke“ in originalen Räumen der ehemaligen Bezirksverwaltung die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. Es entwickelte sich in den Folgejahren zu einer festen und kontinuierlich arbeitenden Größe in der Aufarbeitungslandschaft der Bundesrepublik.

Heute klärt der gemeinnützige Verein vor allem über Geschichte, Struktur und Arbeitsweise des MfS auf und beteiligt sich aktiv am gesellschaftlichen Diskurs über Diktaturen, ihre Folgen sowie über Bürger- und Menschenrechte. Er berät auch Opfer der SED-Diktatur. Damit will er das Bewusstsein der Bürger für die Gefahren der Diktatur schärfen, demokratisches Handeln und Denken fördern und den antitotalitären Konsens in der Gesellschaft stärken. Darüber hinaus ist ihm der authentische Erhalt von Orten der Machtausübung des SED-Staates vor allem in Leipzig, der Stadt der Friedlichen Revolution, ein wichtiges Anliegen. Er leistet so einen Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Dabei stützt er sich wesentlich auf bürgerschaftliches Engagement.

Die Arbeit des Bürgerkomitees wird gefördert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie durch die Stadt Leipzig und den Kulturraum Leipziger Raum.

Besuchen Sie auch die Webseite der Leipziger Museen unter:

www.leipziger-museen.de