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Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ öffnet schrittweise

Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ mit dem Museum im Stasi-Bunker ist aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation für den Besucherverkehr nur eingeschränkt zugänglich. Die historische Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“ kann wieder besucht werden. Veranstaltungen, Führungen oder Rundgänge können hingegen leider noch nicht wieder stattfinden.

Die Ausstellung Stasi – Macht und Banalität“ in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ am Dittrichring 24 in Leipzig wird ab dem Pfingstwochenende immer von Samstag bis Montag, jeweils von 10. bis 18.00 Uhr wieder für Besucher zugänglich sein.

Ein Besuch ist nur möglich mit vorheriger Terminbuchung sowie einem bestätigten negativen Covid-19-Textergebnis oder einer bescheinigten mindestens 4 Wochen zurückliegenden Zweit-Impfung. Zu Beginn des Besuches müssen die Kontaktdaten (Name, Vorname, Adresse und Telefonnummer oder Email-Adresse) für eine eventuelle Kontaktrückverfolgung erfasst werden.

Bitte buchen Sie Ihren Termin vorher telefonisch unter der Telefonnummer 0341/9612443. Terminanfragen per Email (mail(at)runde-ecke-leipzig.de) senden Sie bitte unbedingt mindestens 24 Stunden vor dem angefragten Termin. Für die Terminbestätigung übermitteln Sie bitte unbedingt auch eine Telefonnummer.

Für sonstige Besuchsanfragen kontaktieren Sie uns bitte ebenfalls per Telefon oder Email.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte stehen für Anfragen unter mail(at)runde-ecke-leipzig.de oder Fax 0341/9612499 gern zur Verfügung. Werktags zwischen 10.00 und 16.00 Uhr erreichen Sie uns telefonisch unter 0341/9612443.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung

Herzlich Willkommen

auf der Homepage des Bürgerkomitees Leipzig e.V, dem Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ mit dem Museum im Stasi-Bunker. Wir laden Sie ein, sich über unsere Arbeit und unsere Angebote zu informieren.

Das Bürgerkomitee entstand 1989 unmittelbar aus der Friedlichen Revolution heraus und fühlt sich bis heute deren zentralen Forderungen nach Freiheit und Demokratie verpflichtet. Im August 1990 eröffnete der Verein in der „Runden Ecke“ in originalen Räumen der ehemaligen Bezirksverwaltung die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. Es entwickelte sich in den Folgejahren zu einer festen und kontinuierlich arbeitenden Größe in der Aufarbeitungslandschaft der Bundesrepublik.

Heute klärt der gemeinnützige Verein vor allem über Geschichte, Struktur und Arbeitsweise des MfS auf und beteiligt sich aktiv am gesellschaftlichen Diskurs über Diktaturen, ihre Folgen sowie über Bürger- und Menschenrechte. Er berät auch Opfer der SED-Diktatur. Damit will er das Bewusstsein der Bürger für die Gefahren der Diktatur schärfen, demokratisches Handeln und Denken fördern und den antitotalitären Konsens in der Gesellschaft stärken. Darüber hinaus ist ihm der authentische Erhalt von Orten der Machtausübung des SED-Staates vor allem in Leipzig, der Stadt der Friedlichen Revolution, ein wichtiges Anliegen. Er leistet so einen Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Dabei stützt er sich wesentlich auf bürgerschaftliches Engagement.

Die Arbeit des Bürgerkomitees wird gefördert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie durch die Stadt Leipzig und den Kulturraum Leipziger Raum.

Besuchen Sie auch die Webseite der Leipziger Museen unter:

www.leipziger-museen.de